Restaurationstagebuch Yamaha DS 7

Der Auslöser einer Idee...

2. Dezember 2017

Nachricht: "Ich habe einen Garagenfund zu melden. . Eine Yamaha DS 7. Wahrscheinlich ziemlich vollständig, aber nicht mehr original lackiert. Papiere habe ich noch nicht gefunden. Ich würde sie verschenken an jemandem, der sich darüber freut und etwas damit anfangen kann."

 

Mails zu meiner „Archiv“- Seite (www.YamahaDS7R5Archiv.jimdo.com) bekomme ich regelmäßig und viel. Dafür habe ich diese Nischenseite speziell für Yamahas Zweitaktmodelle DS7 und R5 der Baujahre 1970 -73 eingerichtet. Fragen beantworten, Infos sammeln und Schrauber mit der gleichen Macke zusammenbringen. Der Zuspruch der Schrauberkollegen zeigt, die Seite wird positiv angenommen und genutzt. Die Mail von Gernot vom 2. Dezember 2017 war aber keine von den vielen. Sie brachte mich ehrlichgesagt etwas durcheinander. Da möchte jemand eine DS 7 verschenken… Eigentlich kein Kompliment für so ein Mopped... Das war es aber nicht allein was mich so irritierte: Seit einiger Zeit sinniere ich bereits darüber ein Restaurationsprojekt zu starten. Mit dem Ziel, junge Nachwuchsschrauber ermutigen ins „Aufarbeitungsgeschäft“ einzusteigen. Zu zeigen, dass es nicht aufwendig und teuer sein muss ein verbrauchtes Motorrad wieder auf die Räder zu helfen.

 

 

Guten Tag, ich bin die Neue. DS7, RD352 oder doch etwas BMW? Egal du bist gerettet!
Guten Tag, ich bin die Neue. DS7, RD352 oder doch etwas BMW? Egal du bist gerettet!

3. Dezember 2017

 

Antwort:

Moin Gernot,

schön das Du dich mit deinem Garagenfund bei mir meldest. Die DS 7 würde ich gern selber übernehmen. Da ich gerade eine Fotodokumentation über eine Vollrestauration in Eigenregie  plane, käme mir eine komplette aber patinierte Maschine sehr entgegen. An Hand von diesem Bericht möchte ich dem Schraubernachwuchs gern zeigen, dass man ohne großen Aufwand eine Maschine selber aufarbeiten kann. Ich würde mich sehr freuen wenn es klappt und hoffe, das die kleine Yamaha nicht zu weit von der oberen Elbe entfernt steht.

 

Jutta und Gernot. Mein persönliches Nikolauspaar des Jahres.
Jutta und Gernot. Mein persönliches Nikolauspaar des Jahres.

...die Maschine steht an der Ruhr! Genauer gesagt in Mülheim an der Ruhr...

Kein Problem. Wollte vor Weihnachten ohnehin noch Vattern besuchen. Von dort sind es also nur knappe 90 Kilometer. Quasi vor der Haustür.

Zwei Mails später steht der Abholtermin fest. Mittwoch der sechste Dezember, Nikolaus.

6. Dezember 2017

Bevor sich mein Finger wieder vom Klingelknopf lösen kann öffnet sich bereits die Tür. Ein fröhliches „Hallo, du mußt Udo sein!“ überrascht mich. Ich kann nur mit einem knappen „Joou, “ kontern. Und so bittet mich die freundliche Frauenstimme erst einmal ins Haus. In meiner alten Heimat, hält man sich halt nicht lange mit langen Floskeln auf. Hätt ich fast vergessen. „Mein Mann ist zwar noch nicht da, aber ich zeig dir schon mal wo die Maschine steht.“ Mittlerweile kann ich schon wieder in einem ganzen Satz antworten. „Jou, Jouu.“

 

Luftlos, aber wieder auf eigenen Rädern.
Luftlos, aber wieder auf eigenen Rädern.
Ende einer Reise oder nur eine Zwischenstation?
Ende einer Reise oder nur eine Zwischenstation?

Bingo! Das, daß Mopped nicht auf eigenen Rädern steht, war mir auf Grund des ersten Fotos bereits bekannt. Das es sich beim Stellplatz um eine Kellergarage, also einer Garage mit einer ziemlich steilen Zufahrt handelt nicht!

OK, Bestandsaufnahme: Mopped ohne Räder, Räder vorhanden, aber platt. Wo sind die Achsen und was findet sich noch so alles unter dem Laub- und Teileteppich? Wie die Archäologen graben Jutta und ich uns durch die dicke Laubschicht und allen anderen festen, weichen und klebrigen Dingen die sich in den letzten Jahren wie auch immer rund um die kleine Yamaha angesammelt haben. Mit Erfolg. Die Achsen samt Kronenmuttern und Sicherungsstiften finden wir – ganz unten. Auch ein Schälchen mit Kleinkram finden wir neben anderen Teilen die eindeutig der Yamaha zuzuordnen sind zwischen dem Gerümpel. Eine Schaltgabel, ein Kupplungsdruckpilz und einige Sicherungsringe der Getriebewellenlager fallen mir direkt ins Auge. Aua, hoffentlich sind die beim schrauben nicht übrig geblieben…

 

Dank der gefundenen Achsen haben wir das Maschinchen schnell wieder auf die Räder gestellt. Trotz der steilen Garagenauffahrt läßt sich die Fuhre mit den luftlosen Reifen recht leicht bewegen und in weniger als zehn Minuten steht sie festgezurrt im Transporter. In diesem Moment kommt eine XT um die Ecke und hält hinter meinem alten Bulli. Das nenne ich Timing. Gernot! Unter seinem Helm lachen mich zwei fröhliche Augen entgegen.

So haben wir doch noch Zeit für ein paar nette Worte und verbleiben mit dem Wunsch uns wiederzusehen.

Liebe Jutta, lieber Gernot! An dieser Stelle möchte ich mich bei EUCH noch einmal aus tiefsten Herzen für all das bedanken, was Ihr mir an diesem sechsten Dezember 2017 – Nikolaus – in den Stiefel gepackt habt. DANKE!

 

 

 

Der zweite Eindruck

8. Dezember 2017

Die kleine Mülheimerin
Die kleine Mülheimerin

Ziemlich komplett die "kleine Mülheimerin", wie sie nun in unserer kleinen  Werkstatt genannt wird. Aber wie eine DS 7 sieht sie nicht aus. Eher wie eine frühe RD 250 A oder B. Also eine 352. Und diese Blinker. Unverkennbar Gummikuh.

Der Sitzbankbezug ist sicher nicht original, gefällt mir aber sehr gut. Hoffendlich kann ich die Sitzbank halten.

Es scheint als hätte an dieser Maschine bereits jemand herumgeschraubt. Rahmen und Motorblock sind leider nicht Nummerngleich, stammen aber von einer DS 7. Tank, Seitendeckel, Armaturen und Motorgehäusedeckel stammen von einer frühen Yamaha RD. Die Zylinder ohne Membraneinlass machen einen auffallend gepflegten Eindruck. Die Vergaser weniger. Sie haben zuvor sicherlich ihre Arbeit an einer  RD versehen.

Mit diesen ersten und zweiten Eindrücken, stellt sich auch gleich die erste Frage: Wie soll die Maschine am Ende aussehen? Angedacht sind eine Instandsetzung mit minimaler finanzieller Belastung und einem Maximum an Eigenleistung. So gesehen würde ein DS 7/R5 Lacksatz bereits aus dem Budget fallen. Aber Tank und Seitendeckel kommen trotzdem, wie auch die Motordeckel auf die Wunschliste.

 

Apropos Wunschliste. Jeder Leser dieser Zeilen hat mit Hilfe der Wunschliste die Möglichkeit sich an diesem Projekt zu beteiligen. Wer auf der Wunschliste ein Teil findet, welches in seiner Werkstatt nur Platz wegnimmt, darf sich gern bei mir melden. Spenden sind herzlich willkommen. Mal seh‘n was wir mit dem Maschinchen am Ende machen…

Die Wunschliste findet Ihr am Ende des Tagebuchs.

So lasst uns in die Hände spucken (iiih), und beginnen.

9. Dezember 2017

„…du weist das wir gleich los wollen?“ „Ja, ich lass nur kurz den Sprit aus dem Tank, damit ich die Maschine auf die Bühne fahren kann. Bin gleich da!“ -  Als erstes wollte ich sehen wie der Lack aussieht. Trotz der dicken und zementharten Staubschicht macht der Lack einen recht guten Eindruck auf mich. Er ist zwar nicht original, aber mal sehen. Dazu muß ich den Dreck auf dem Kraftstoffbehälter aber mit viel Seifenwasser vorsichtig einweichen und abwaschen. Denn eine solch alte Staubschicht wirkt unter einem Lappen wie Schmirgelpapier.

 

Der Tank der alten Yamaha Zweitakter hat einen hohen Mitteltunnel damit dieser eng über den aus drei Rohren bestehenden Rahmenrücken baut. Was die Maschine sehr flach und gefällig wirken läßt. Dazu ist allerdings ein Verbindungsschlauch von Nöten der die beiden „Tankhälften“ miteinander verbindet um den linksseitig montierten Kraftstoffhahn mit allem beinhalteten Sprit zu versorgen. Diese Konstruktion ist trotz unterschiedlicher Tankformen bei allen luftgekühlten Modellen zwischen 1970 – 1978 gleich geblieben. Der Verbindungsschlauch muß, da er unter dem Rahmenrücken entlang geführt wird entfernt werden um den Tank abnehmen zu können. Also Kraftstoff zunächst kontrolliert über den Benzinhahn ablassen. Dann erst den Verbindungsschlauch unter dem Tank lösen. Sonst läuft das Benzin gleichzeitig aus zwei Öffnungen fast unkontrollierbar aus dem Vorratsbehälter.

 

Nachdem ich kontrolliert habe ob der Benzinhahn tatsächlich auf „Zu“ steht, ziehe ich den Kraftstoffschlauch am linken Vergaser ab. Mir fällt auf das die Schlauchklammer fehlt. Grund um eine „das fehlt mir-Liste“ anzulegen. 1. Kraftstoff-Schlauchklipp(s). Teile Nr.: 101-24356-00. Benötigt werden mindestens 6 Stück. Da ab und zu so ein kleiner Clip verloren oder kaputt geht trage ich in der Spalte „Anzahl“ – 10 Stück ein. Diese Liste habe ich immer in der Nähe. So vermeide ich, dass bei der Endmontage irgendein Teil fehlt und es mit der Arbeit nicht weiter gehen kann.

Von Lack ist kaum etwas zu sehen
Von Lack ist kaum etwas zu sehen

Den Auffangbehälter in der einen Hand, ziehe ich den Kraftstoffschlauch mit der anderen Hand vorsichtig ab. - Nichts! Kein Tropfen. Irritiert wackele ich etwas an der Maschine. Deutlich höre ich Flüssigkeit im inneren des Tanks schwappen. Ich höre noch etwas: "Wo bleibst du denn?" Feierabend. Das geht ja gut los...

 

11. Dezember 2017

Montag Morgen. Nächster Versuch: Schlauch ab, nichts! Da für die Maschine leider keine Schlüssel zu finden waren, kann ich leider nicht in den Tank schauen. Laut Schüttelprobe sollten es aber doch noch circa 2 bis 3 Liter von was auch immer im innern des Tanks herum schwappen. Auch als ich den Verbindungsschlauch etwas löse geschieht nichts. Also den Schlauch mutig ganz ab. Garnixs! Alles dicht.

 

 

 

 Das Gute: Ich kann den Tank abnehmen ohne zu kleckern!

Eine kleine Vorrichtung, damit der Tank sicher hochkant aufgestellt werden kann, ist aus einigen Holzresten schnell zusammengeschraubt. Nächster Schritt: Benzinhahn abbauen. Der untere Teil, der sogenannte Wassertopf (-Sack) lässt sich mit einem Siebzehner Schlüssel recht einfach öffnen. Alles trocken. Eine dicke teerartige Schicht überzieht das gesamte Innenleben. Wie vermutet lassen sich die beiden nun zugängigen Befestigungsschrauben nicht so leicht lösen. Ich hoffe auf etwas WD40 und eine Kaffepause… Nach einiger Einwirkzeit versuche ich es nochmals. Keine Chance. Der Kreuzschlitzschraubendreher dreht über.

 

Plan B. Die Kreuzschlitzschrauben werden soweit mit einem Schlitz versehen, dass der größtmögliche Schraubendreher spielfrei passt. Meistens funktioniert das, wie auch in diesem Fall. Die Schrauben sind zwar kaputt das Gewinde im Tank aber heil. Ein stechender Geruch entweicht sofort dem so freigelegten Loch. Nur mal eben Sprit ablassen…

 

 

 

Komisch, so hat Kraftstoff vor fünfzehn Jahren aber nicht ausgesehen und gerochen auch nicht. Es scheint als ob der Sprit sich nach ein paar Jahren wieder in den ursprünglichen Zustand zurückverwandeln möchte. Eine feste klebrige Masse.

 

Nun wo der Kraftstoffbehälter fast restentleert ist kann ich mich um den abgeschlossenen Tankdeckel kümmern. Ohne Minikamara erfahre ich sonst nie wie es im Innern des Behälters aussieht. Zunächst versuche ich es mit allen Schlüsseln die ich habe. Grundsätzlich entsorge ich Ding wie Schlüssel nie. Man weiß eben nicht ob’s nicht doch noch irgendwann gebraucht wird. Leider ohne Erfolg. Da ich das Schloss auf jeden Fall erhalten möchte kommt die „Benzinhahn-Methode nicht in Betracht. Also sanfte Überredungskunst. Ein flacher, stabiler Draht und ein dünner Runder. Dann wie man es aus den Fernseh-Krimis kennt. Ein bisschen rackeln, ein wenig drehen. Klack, auf! Ich bin zwar nicht ganz so schnell wie die Profis im Fernsehen, aber mit etwas Geduld geht (fast) alles. Nach dem ersten Blick ins Tankinnere möchte ich den Tank spontan wieder verschließen. Au Backe! Der Taschenlampenkegel offenbart mir eine etwa ein Zentimeter dicke teerähnliche Schicht. Der Tankdeckel läßt sich nun samt Schloss problemlos abmontieren. Das Schloss wird mit einer Kreuzschlitzschraube M4 gehalten. Der Deckel nur mit einem 3mm starken kleinen Stift, gesichert durch einen E-Clip. Der Riegel ist ebenso befestigt. Achtung! Eine eigenwillige Druckfeder möchte beim entfernen des Stiftes den Schrauber auf seine Aufmerksamkeit prüfen. Damit ich den Tank mit Reinigungsmittel füllen kann, muß zuvor das Loch des Kraftstoffhahns mit einem kleinen Blech und etwas Dichtungspapier wieder verschlossen werden. Für die Innenreinigung gibt es verschiedene Möglichkeiten den festen Teer-Anteil zu entfernen. Wichtig ist nur, daß die anfallenden Reststoffe ordnungsgemäß entsorgt werden. Einfacher WC-Reiniger und viel Geduld sind mein bewehrtes Rezept um den Tank von all den „Feststoffen“ zu befreien.

 

Der Schlüssel auf dem Foto mit dem zerlegten Tankdecke ist nicht der Richtige. Er liegt dort nur der Vollständigkeit halber. Ist aber bereits notiert.

 

   16. Dezember 2017

 

Die Innenreinigung des Tanks ist nicht sehr schwer. Erforderlich ist neben WC-Reiniger lediglich viel Geduld. Ein bis zweimal am Tag die Reinigungsmischung auswechseln und immer wieder kräftig schütteln, schütteln, schütteln... Die Prozedur kann schon mal, je nach "Schichtstärke" eine gute Woche dauern. Um aber beim Thema zu bleiben kann man sich während der Wartezeit sehr gut mit Tankdeckel und Benzinhahn beschäftigen. Oder, und mit dem Beifang! So nenne ich mal den ganzen Kleinkram der gern in Tüten, Obststiegen und anderen fantasievollen Gefäßen mitgeliefert wird. Oft sind es Teile die vom Vorbesitzer ausgetauscht wurden oder als Ersatz angeschafft wurden. Wichtig oder unwichtig, dass läßt sich am Anfang einer Aufarbeitung kaum sagen. Deshalb sehe ich mir diese Teile zu beginn der Restauration genau an. Reinige die Teile und wenn nötig setze ich sie instand, so das sie bei bedarf sofort eingebaut werden können.

 

Im Falle des beschriebenen Tanks zeigte sich nach der Reinigung, dass er trotz oder wegen der "Innenbeschichtung" nahezu rostfrei ist. Dies ist nicht ungewöhnlich. Die alten Yamaha-Tanks die ich bisher behandeln durfte zeigten nur sehr selten echte Rostansätze. Während ich spätere LC-Tanks in schlimmeren Zustand gesehen habe. Ob das wie oft behauptet, an den heutigen Kraftstoff-Zusammensetzungen mit ihrem hohen Wasseranteil liegt oder der Material-Qualität geschuldet ist mag ich an dieser Stelle nicht beurteilen. Die Meinung der Fachleute geht da weit auseinander. Genauso unterschiedlich sind die Erfahrungen mit der Konservierung. Innenversiegelung oder nicht und wenn, welches ist das bessere Mittel? Fest steht nur, wenn die Versiegelung erst einmal eingebracht ist gibt es kein zurück mehr. Egal was passiert, die Versiegelung ist kaum mehr zu entfernen.

Persönliche Meinung: wenn ich ein Motorrad restauriere und auch fahren möchte, bedarf es einer intensiveren Pflege. Solange ich regelmäßig fahre reicht normalerweise Kontrolle und Putzen. Sobald das Fahrzeug aber längere Zeit steht geht es mit der Pflege weiter. Der Tank wird restentleert und mit Spiritus gespült. Die Spülflüssigkeit dann am besten durch die Vergaser laufen lassen. So werden sie gleich mit gereinigt. Düsen und Nadeln können so nicht verharzen. Nach der Reinigung wird etwas WD40 oder besser Radglanz in den Tank gefüllt und einmal gut geschwenkt. So dass die Tankinnenseiten überall gut benetzt werden. Wer es besonders gut meint wiederholt das Schwenken alle vier Wochen. Damit man das Schwenken nicht vergisst, läßt der gewitzte Schrauber den Tank im Weinkeller überwintern. Immer wenn er hinuntergeht um den Schaumwein zu drehen, schwenkt er gleich auch noch den Tank! Zu Saisonbeginn das Öl ablassen. Diesmal nicht durch die Vergaser laufen lassen! Mit etwas Spiritus nachspülen, Sprit rein und los geht’s. Meine Tanks sind auch ohne Innenbeschichtung rostfrei…

 

   18. Dezember

Übrigens: Der Lack des Sprittfaßes ist weitestgehend in recht gutem Zustand. Ein paar oberflächige Kratzer, die sich herauspolieren lassen sind akzeptabel. Immerhin ist die Farbe auch schon wieder über 15 Jahre alt! Seitendeckel und Öltank präsentieren sich in gleichen Zustand.

Einziges Manko: Die Unterseite des Tanks wurde  schwarz gepinselt. Und zwar ohne irgendwelche Vorbehandlung. Die Farbe läßt sich stellenweise leicht mit dem Fingernagel ablösen. An diesen Stellen läßt sich erkennen welches Farbkleid die Yamaha einst zierte. Siehe Fotos.

Die Tankembleme wurden mit einem mir nicht bekannten Klebstoff befestigt. Sie sitzen bombenfest. Ein guter Grund, sie nicht entfernen zu wollen.

An den ca. vier Liter mehr fassenden Tank finde ich immer mehr Gefallen. Die Frage bleibt: Original oder originell?

Somit besteht die komplette Tankeinheit, bis zu den Vergaseranschlüssen tatsächlich aus 51 Einzelteilen! Das Tankschloss wurde dabei als ein Teil gezählt.

 

  21. Dezember 2017

So ist das mit der Neugier. Der Tank ist wieder anbaubereit durchsaniert bevor überhaupt mit der Aufarbeitung begonnen wurde. Während ich bei Auftragsarbeiten einen genauen Arbeitsplan einhalte, erlaube ich mir bei „Privatvergnügen“ mehr Freiheiten. Kundenarbeit bedeutet, einen definitiven Plan abzuarbeiten. Während ich bei privaten Projekten oft bei Beginn der Sanierung nicht weiß was am Ende auf der Arbeitsbühne steht.

 

  30. Dezember 2017

 

...ich hoffe, das Mitbringsel in der linken Hand ist keine Chrompolitur...


Wie bereits erwähnt, arbeite ich zu Beginn einer Restauration zunächst gern den Beifang auf. In diesem Fall gehören auch die Bremsankerplatten dazu. Zwecks schnellerer Montage der Räder habe ich zur Überführung der Maschine auf diese verzichtet. So liegen sie nun in der Teilekiste. Für den Restaurations-Einsteiger genau das Richtige zum warm werden. Fangen wir mit der vorderen Ankerplatte an: Bei der Demontage achte ich bereits auf defekte oder fehlende Teile. Fehlendes kommt umgehend auf die Fehlteile-Liste.

Nun geht es ans entfetten und grundreinigen. Spätesten nach der Reinigung der Teile sind Defekte gut zu erkennen. Metallabsplitterungen, Deformierungen öder zerstörte Gewinde stehen ganz oben auf der Liste der Überraschungen. Vieles läßt sich richten. Manches sollte man lieber lassen. Bei sicherheitsrelevanten Teilen sollte man gut überlegen, ob man mit einem Reparaturversuch an der falschen Stelle spart. Oder besser nach Teilen in besseren Zustand sucht. Schweißarbeiten nur selber durchführen, wenn man weiß was man tut. Erst recht bei Alu (-Guss) und ähnlich diffizilen Metallen. Gewinde kann man nachschneiden oder mit einer Gewindefeile nacharbeiten. Notfalls gibt es verschiedene Gewindereparatursets. An geeigneter Stelle komme ich sicher noch darauf zurück. Auf jeden Fall vor dem aufhübschen der Teile Innen- und Außengewinde prüfen und gegebenenfalls instandsetzen. Nichts ist ärgerlicher als z. B. eine super polierte Bremsankerplatte und bei der Montage des Bremsseils stellt man fest: Das Gewinde für die Seilzug-Einstellschraube ist Müll…

 

Arbeitet im Verborgenen. Nimmt Nichtbeachtung (zu Recht) krumm: Der Tachometerantrieb. Macht meist erst dann auf sich aufmerksam wenn es zu spät ist. Zu erkennen an einer tanzenden oder gar ganz streikenden Tachonadel. Der Antrieb versteckt sich in der vorderen Bremsankerplatte. Von außen an der Tachowellen-Aufnahme auf der Bremsankerplatte zu erkennen. Der Rest spielt sich im inneren Zentrum der Ankerplatte ab. Das Zitat:“ Wer gut schmiert, der gut fährt.“ trifft hier besonders zu. Solange der Winkeltrieb mit frischem Fett versorgt ist, gibt es keine Probleme. Altes oder kein Schmiermittel lassen den Antrieb schnell alt aussehen. Deshalb sollte man mindestens bei Reifenwechsel ein Auge riskieren. Da der Antrieb nicht sehr aufwendig ist, nehme ich ihn zur Kontrolle gern auseinander und tausche das Fett komplett aus. Auch der große Wellendichtring (53-65-7), der Tachoantrieb vom Bremstrommel-Bereich trennt, bedarf besonderer Aufmerksamkeit. Denn das Schmiermittel was im Tachotrieb so wichtig ist, können wir im "Bremsraum" gar nicht brauchen.

 

Die Feinverzahnung der Bremsnocken ist sehr oft in einem erbärmlichen Zustand. Warum? Kann ich nicht sagen. Lässt aber auf die allgemeine Schrauber-Philosophie Rückschlüsse zu. Solange ich beim Schrauben keinen Hammer benötige, bin ich auf dem richtigen Weg. Wenn es klemmt lieber noch mal nachschauen! Das gilt bei Lebensversicherungen, wie zum Beispiel Bremsen besonders. Wenn die Verzahnung nicht allzu vermurkst daherkommt, lässt sie sich mit etwas Mühe und einer Feile wieder gangbar machen. Sonst besser nach Ersatz suchen. Im Gegensatz zu den Bremsbelägen sind die Bremsnocken vorn und hinten identisch. Die Yamaha R5 und DS7 bremsen zwar vorn wie hinten mit 200 mm Trommelbremsen, allerdings arbeitet vorn eine 200er Duplex-Bremse mit zwei Bremsnocken und somit zwei auflaufenden Backen die etwas kleiner sind.

 

   3. Januar 2018

Bis zum Jahresende habe ich Beifang und alles was sonst noch so lose herumlag aufarbeiten können. Die Teile so eingelagert, dass ich sie bei Bedarf auch wiederfinde und bei der Endmontage gleich übersichtlich zur Hand habe. Man weiß ja nie, wie lange so eine Restauration dauert. Wo war noch der Kupplungsdruckpilz? Da war doch noch einer in dieser Sammelkiste… Nach einem Jahr und wenig Lagerraum, kommt man dann schon mal ins Schwitzen und vertrödelt eine Menge Zeit beim suchen.

In den letzten Monaten haben sich eine Menge kleine Blechteile angesammelt die ich aufarbeiten und pulverbeschichten möchte. An der Mülheimerin finden sich auch einige Teile die es nötig haben. Zum Teil hat der Zahn der Zeit ordentlich an der nicht so üppigen originalen Farbbeschichtung der Rahmen- und Fahrwerksteile genagt. Zum anderen wurden Teile nur recht oberflächlich mit Pinsel und (Wasser?!) -Farbe vom Vorbesitzer „nachbehandelt“. So sammle ich erst einmal allen Kleinkram zusammen, der schwarz gepulvert werden soll.

Eine Arbeit die auch für Anfänger nicht besonders schwer ist. Allerdings bedarf es einen etwas umfangreicheren Gerätepark. Sandstrahlgerät, Kompressor, Lackierausrüstung bzw. Beschichtungsgerät. Dinge die dazu auch den entsprechend Platz brauchen. Die nötige „Software“ ist auch nicht zu unterschätzen. Farben, Pulver, Abklebeband, Reinigungsmittel und so weiter schlagen ebenfalls ins Kontor. Eine Investition in diese Dinge sollte daher gut überlegt sein. Auch mancher Nachbar hat Probleme mit Kompressorensound und Lackausdünstungen. Die Alternative heißt: machen lassen. (Schrauber wie ich wollen schließlich auch leben…!). Wer übermotiviert alles selber machen will zahlt am Ende auch mal drauf. Nicht nur Lehrgeld… Abwägungssache.

 

 

Werkzeugfach mit Blinkgeber-Halter
Werkzeugfach mit Blinkgeber-Halter
Das einzig wirksame Mittel
Das einzig wirksame Mittel

Alles im neuen Glanz
Die Blechteile aus dem Rahmendreieck. Luftfilter, Batteriehalter mit Regler- und Gleichrichterbefestigung und das sogenannte Werkzeugfach

Ein gute Pulverbeschichtung führt ausschließlich über eine saubere Basis.

Rost und Schmutz müssen restlos entfernt werden. Fettreste suchen spätestens beim Heizvorgang den Weg ins Freie und lassen kein brauchbares Ergebniss zu. Wer meint, dann fange ich noch einmal von vorne an, hat ein Problem! Die Pulverbeschichtung hält was sie verspricht. Der scharfe Sandstrahl lässt die Beschichtung nur ermatten.

Auch Farbreste müssen bei einer Pulverbeschichtung vollständig entfernt werden. Während bei einer herkömmlichen Lackierung nur auf die Lack-verträglichkeit geachtet werden muß und der Altlack bestenfalls nur angeschliffen werden muß, brauchen wir bei der "Schichtarbeit" blankes Blech.

Der einzige Weg den Luftfilterkasten auszubauen
Der einzige Weg den Luftfilterkasten auszubauen

Achtung: Bevor es ans zusammenbauen geht.

Die Montagereihenfolge beachten!

Erst den Öltank. Dann den Lufi. Sonst gibt`s Stress...


Montagefehler: Gummidämpfer ohne Metallröhrchen montiert
Montagefehler: Gummidämpfer ohne Metallröhrchen montiert

  5. Januar 2018

Nun, wo das Rahmendreieck mit Luftfilterkasten, Batteriehalter und Werkzeugfach ausgeräumt ist, gelangt man an die beiden 6mm Schrauben die den Öltank halten. Es ist nicht möglich den Öltank auszubauen ohne die vorhergehende Demontage der genannten Blechteile. Dies muss unbedingt berücksichtigt werden wenn es an die Endmontage geht. Im Umkehrschluß heißt das: Erst den Ölbehälter befestigen, dann geht es weiter. Deshalb macht es Sinn, wenn nötig, die zu lackierenden Teile rechtzeitig fertig zu haben. Ohne Öltank geht nix! Der Luftfilter wiederum sollte aus Platzgründen montiert sein bevor die Vergaser eingebaut werden. Dazu später mehr.

  12. Januar 2018

Das schwierigste bei der Aufarbeitung des Öltanks ist sicherzustellen, dass der Behälter von innen auch wirklich restlos sauber ist. In der Regel sind Öltanks nicht so anfällig wie Kraftstoffbehälter. Aber wer weiß. Alles ist möglich, Durch die Einfüllöffnung kann so manches in den Innenraum gelangen. Wer sich einmal gewundert hat warum zeitweise Öl Richtung Pumpe fließt und dann mal wieder nicht und nach langer Fehlersuche ein paar Stahlkugeln aus den Tank fischt, hat später sicher keine Fragen mehr… Übrigens, der Tank war ansonsten sauber.

 

Sollte der Ölbehälter von innen doch zu stark angegriffen sein, wird er ähnlich wie der Kraftstofftank gründlich eingeweicht und gespült. Die Spülflüssigkeit beim ablassen durch einen Papierfilter (Küchenrolle) sickern lassen. So stelle ich erstens fest was so alles im Tank herumschwimmt und zum zweiten kann ich die Flüssigkeit in den meisten Fällen wiederverwenden. Spiritus ist dabei hilfreich. Innenbeschichtung kommt für mich, wie beim Kraftstofftank, nicht in Frage. Rosten wird er auch nicht, wenn wir ab und zu 2T-Öl nachkippen. Wer sich seiner Sache nicht sicher ist, kann die originale schwarze Ölzuleitung gegen eine Transparente (Benzinschlauch) austauschen. Wer auch die beiden dünneren Schläuche zwischen Ölpumpe und Ansaugtrakt austaucht, kann gut beobachten ob die Pumpe richtig arbeitet oder einfach nur Luft bzw. Schaum in der Zuleitung ist. Wenn in den Schläuchen gar nichts mehr los ist, eventuell einfach mal Öl nachfüllen oder nach Stahlkügelchen forschen…

 

Das ist mir erst im Rahmen dieser Aufarbeitung aufgefallen:

Geschuldet meiner Ersatzteil-Lagerung kommen die Teile der unterschiedlichen Typen nicht zusammen. Somit ist mir dieser kleine Unterschied bisher verborgen geblieben. (Da muß ich wohl bei der Teilehaltung in Zukunft etwas umdenken).

Die gewinkelten Verbindungsschläuche haben im Bereich der Einfüllstutzen unterschiedliche Durchmesser. Das bedeutet, auch verschiedene Einfüllstutzen. Die Rahmenbefestigung (2x 6mm-Schraube) hingegen ist bei allen Luftgekühlten ab 1970 gleich geblieben.

 

Anmerkung:

Das Thema Ölpumpe werde ich im Laufe der Motorrevision ansprechen. In Detail wurde die Pumpe auf der "Archiv"-Seite ausführlich beschrieben.

www.yamahads7r5archiv.jimdo.com

 

 

Oberer Winkelschlauch: Ab 1973, alle RD-Modelle. Der Dünnere wurde nur bei DS7 und R5 verbaut.
Oberer Winkelschlauch: Ab 1973, alle RD-Modelle. Der Dünnere wurde nur bei DS7 und R5 verbaut.
Dem entsprechend muß auch auf den Einfüllstutzen geachtet werden.
Dem entsprechend muß auch auf den Einfüllstutzen geachtet werden.

15. Februar 2018

Kleines Luftfilter 1x1


Bild oben: Luftfilterkasten der ersten Generation. Dieser Kasten mit der "spitzen Nase" kam nur 1970 bei der lila R5 zum Einsatz. Danach wurde die Nase kleiner und runder. Baujahr 1971-72. (Bild oben links).

Rechts und unten: Offener Luftfilter und deutscher DS7 Luftfilter. Der geschlossene Luftfilter sollte die Ansauggeräusche reduzieren um der deutschen Norm zur genügen. Dadurch litt natürlich die Leistung. 24 PS waren das Ergebnis. 6 Pferdchen weniger...

 


15.März 2018

 

 

Ich konnte es dann doch nicht mehr aushalten...!

 

Habe die Zylinderdeckel abgenommen um dort mal nach dem Rechten zu schauen. Was soll ich sagen?

Das Bild links spricht für sich!

 

Zylinder geschliffen, Kölbchen neu. Sogar zwei neue Zündkerzen waren eingebaut.

 

Da freut sich der Schrauber.

20. März 2018

Boo ey, kann auch trotz  Sehhilfe beim besten Willen keine zwei Delfine erkennen!

ich glaube, ich brauch ne Pause...

 

Wenn kein Lotogewinn dazwischen kommt, bis die Tage!

Ach schei...., ich spiel ja gar kein Lotto.

 

Glück auf

 

Udo

17.April.2018

Uhjj, lange nich inna Montagewerkstatt gewesen. Irgendwatt iss ja immer. Hier watt pulvern, da'n Vergaserpärchen aufhübschen. Dann iss da noch die Frau und der Garten und, und, und. Die Moppeds wollen bewecht werden. Dat is so wie bei die Hottehüüs. Wenn die nich ihre Bewegung kriegn, sind se beleidicht und schmeißen dich beim nächsten Ausritt womöchlich grinsend runter.... (Habb ich Recht, Erich?!) Sogar ne Meel habbich schon bekommen: ob es denn nu mal weiter geht mit der "Mülheimerin" (Hallo Klaus!). Da habbich doch gleich mal'n schlechtes gewissen gekricht und hinter die große grüne Tür gelinst. Sie iss noch da! Dann gehts nu  weiter. Abba jans jemach..

Ganz untätig war ich in der vergangenen Zeit aber nicht. Immerhin konnte ich bereits zwei Gabeltauchrohre auf Hochglanz bringen. Ich werde wohl parallel eine komplette Gabel aufbauen. Dafür habe ich ein altes rollbares Gestell aufgerüstet. So kann ich unabhängig vom Restaurationsstand der Maschine eine Gabel extern komplettieren und  sie zur gegebenen Zeit als Baugruppe montieren. Hat sich in den letzten Jahren bewährt und ist darüber hinaus noch bequem. Aber dazu später mehr.

 

 



19.April 2018

Habe, um wieder in Schwung zu kommen, die BMW /5 Blinker demontiert. Eigentlich sehr schöne Alu-Richtungsanzeiger. Ich musste schon eine Weile darüber nachdenken ob ich der Idee des Vorbesitzers nachgebe und die Blinker weiterverwende. Bei der Demontage mußte ich aber leider feststellen, dass sie doch recht „improvisiert“ angebracht waren. Das war dann auch der maßgebliche Grund mich für Japan-Originale zu entscheiden. Die Gummikuh Blinker werden nun aufpoliert und in Bargeld verwandelt. Von dem Erlös erhoffe ich mir dann Rund statt Eckig.

 

20.April 2018

Die Chromteile stehen nun im Mittelpunkt. Schutzbleche hinten und vorn. Ein vorderer Kotflügel fehlte an der DS7. Dafür fand ich im Beifang ein 1A2 Schutzblech und ein schönes älteres Modell. Leider kann ich nicht genau sagen von welchem Typ es stammt. Vielleicht könnt Ihr mir weiterhelfen! Ein krummer Gepäckträger (soll er wieder angebaut werden oder nicht? Auch hier bin ich auf Eure Meinung gespannt.), Lampenring, Stoßdämpfer und Auspuffanlage. Ach, den Kettenschutz hätte ich beinahe vergessen. Nicht viele Teile, aber einiges an (Fleiß-)Arbeit. Mal schau’n, Was sich erhalten läßt. Los geht’s! Dabei kann ich gleich mal Erichs Cola-Alu-Tipp ausprobieren.

 

03. Mai 2018

Da wollte ich doch soeben energiegeladen und mit ´nem sauberen Stück Bettlaken (Meine Frau hat das Loch im guten Tuch noch nicht entdeckt...) den Chromputz starten. Dafür das hintere Schutzblech auszubauen, fand ich praktisch. Um dazu aber an die rechte Halteschraube des Fenders zu gelangen war die Sitzbank etwas im Weg. Kein Problem, sind ja nur die zwei Stifte mit den Sicherungsclips, denk ich so bei mir und schon hab ich das Sitzmöbel in der Hand. Im gleichen Moment änderte ich meinen Arbeitsplan. Besser, der so genannte Doubble Seat änderte meinen Plan. Da muß Erichs Cola-Chrom Reinigungstipp doch noch etwas warten... (Hallo Erich, die Cola hab ich aber schon!)

Ich habe halt diesen seltsamen Flitz demontierte Teile nicht erst in die Ecke zu packen sondern gleich zu bearbeiten. Dachte aber zunächst in diesem Fall: Och Sitzbank, sieht doch gut aus. Einmal feucht überwischen und fertig...

Bezug nicht original, aber eine seltengute Sattlerarbeit. Die muß unbedingt wieder auf's Mopped. Wenn nicht unbedingt auf die Mülheimerin, dann doch auf eine andere Maschine. Was ich dann aber sah warf meine Pläne wie bereits erwähnt über den (Schrott)-Haufen.. Zuerst waren es nur festgegammelte  und abgerissene Schrauben. Dann sah ich den quellenden Rost. Und... ach, lass Bilder sprechen.

 

 

Fortsetzung folgt...

Wunschliste:

Tank DS7 bzw. R5    möglichst komplett - Teile Nr.: 278-24110-00-01                                                                                    Öltank DS7 bzw. R5    möglichst komplett Teile Nr.: 278-21705-00-34                                                                           Seitendeckel  DS7 bzw. R5   möglichst komplett - Teile Nr.: 278-21721-00-34                                                                               Schutzblech vorn DS7 bzw. R5  Teile Nr.: 278-21510-00-93                                                                                                  Sitzbank DS7 bzw. R5  Teile Nr.: 278-24730-00                                                                                                                             Tachometer und Drehzahlmessereinheit DS7 bzw. R5 möglichst komplett                                                                               Bremshebel  DS7 bzw. R5    Teile Nr.: 233-83922-30

 

Den Spendern sei Dank!

Jutta und Gernot T. aus Mülheim an der Ruhr